Aus Krötenwanderung
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PROJEKT
Mirabergen

Großmürbisch 111-113, 7540 Großmürbisch (Burgenland)
heilsam.gemeinsam@gmail.com

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Beschreibung des Projekts

Unser Vereinsname "gemeinschaftlich leben heilsam gestalten" drückt aus, worum es uns geht: "Der Mensch wird am Du zum Ich" (Martin Buber). Neues, das auch sozial und lebensfördernd nachhaltig und tragfähig sein kann, kommt in die Welt, indem achtsam und einfühlend dem inneren Ruf der Menschen und zugleich dem äußeren Ruf der Erde, der Welt nachgespürt wird. Dies in bewusster Weise hereinzutragen in die tägliche Arbeit, die Gestaltung von Erde und Landschaft (Stichwort regionale, regenerative, biologisch-dynamische Ernährungssouveränität) sowie in die Zusammenarbeit der Beteiligten ist ein zutiefst künstlerischer Vorgang: Landbaukunst - Soziale Kunst - die Kunst der Potentialentfaltung. Schwerpunkte unserer bisherigen und in Planung befindlichen Aktivitäten: 1) Bewirtschaftung der 25 ha großen Landwirtschaft mit Ackerland, Wiesen und Weiden, Wald und Gemüsebau mit dem aktuellen Schwerpunkt Humusaufbau und Verlebendigung des vormals konventionell bewirtschafteten Bodens am Weg zu einer SoLaWi 2) Ausbau der bestehenden alten Gebäude zu neuen Wohn- und Gemeinschafts-, Werkstatt- und Seminarräumen und Errichtung neuer Räume (Tinyhäuser, Jurte) ... alles nach dem Prinzip: Naturmaterialien und Stoffkreislauf 3) Durchführung von Seminaren, Workshops, Gesprächen, Festen mit Gästen und Experten zu Themen der nachhaltigen Entwicklung und der gesellschaftlichen Transformation.

Was sind eure Grundprinzipien?

Jeder Mensch hat eine individuelle Mission, die sich im Laufe des Lebens immer deutlicher ausgestaltet. Im bewusst gestalteten Sozialraum besteht die Möglichkeit, "therapeutisch" einander auf diesem Weg zur Seite zu stehen und dabei auch dem Verbindenden nachzuspüren. Dies betrifft die spirituelle Dimension der menschlichen Entwicklung genauso wie das gesamte Fähigkeitspotential der konkreten Arbeit! So orientieren wir uns an Zusammenarbeitsformen, durch die einerseits die Potentialentfaltung des Einzelnen gestärkt wird und andererseits neue Impulse, die aus dem sozialen Freiraum geboren werden, die Projektentwicklung inspirieren können.

Inwiefern seid ihr ein Freiraum?

Mitarbeit und Mitgestaltung beruhen im Wesentlichen auf Eigenverantwortung und der Begeisterungsfähigkeit für das Tun im Erd- und Sozialraum. Das ganze Projekt ist tatsächlich darauf ausgerichtet einen multidimensionalen Freiraum des Lernens, Übens, Forschens, der Visionsentwicklung für ein nachhaltig lebens- und friedenförderndes Zusammenleben und -arbeiten zu schaffen.

Wie schafft ihr solidarische Strukturen?

Sämtliche Beiträge zur Finanzierung der laufenden Kosten erfolgen auf Basis freiwilliger Spenden nach Selbsteinschätzung. Auch die Wohnrechtsbeiträge für die permanent am Hof lebenden werden in einem partizipativen Prozess erarbeitet und suchen nach einem nachhaltig tragfähigem (leistbaren) Ausgleich. Darüber hinaus üben wir die Entwicklung von Teilprojekten und Entscheidungsprozessen entlang der soziokratischen Kreis- und Moderationskultur. Das Motto: "Jeder wird gehört" und befruchtet den Prozess, damit Neues im Sozialraum entstehen kann.

Status

das Projekt läuft schon (seit 2022)

Projektgruppe

15 Personen (Stand März 2026)

Rechtliche Struktur

Wir sind als gemeinnütziger Verein organisiert. Dieser hat über Privatdarlehen die Liegenschaft erworben, betreibt die Landwirtschaft, baut Wohnraum für künftig 15 bis 20 Wohneinheiten aus und verantwortet sämtliche kulturelle Aktivitäten. Intern sind wir in Aufgaben- und Verantwortungsbereiche (Kreise) strukturiert, deren Tätigkeit im "Kernkreis" koordiniert werden.

Finanzierung

Art der Finanzierung: Direktkredite

Aktuelle Kampagne(n)

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